Deutscher Logistik-Preis 2026: Ausschreibung ist gestartet
Bis zum 30. April reicht ein erstes Self-Assessment per Fragenbogen – bis zum 30. Juni müssen dann die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Auf der BVL Supply Chain CX im Oktober wird bei der Preisverleihung die Preis-Skulptur „Opportunities“ der Künstlerin Regina Mudrich übergeben.
Ausschreibung
Die Ausschreibung für den Deutschen Logistik-Preis 2026 ist online: Unter www.bvl.de/dlp finden Interessierte die Ausschreibung sowie eine Beschreibung der Vergabemodalitäten sowie den Link zum ersten Self-Assessment. Seit mehr als 40 Jahren verleiht die Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. den „Deutschen Logistik-Preis“. Unternehmen, die in ihrem Supply Chain-Management (SCM) innovative Lösungen entwickelt und umgesetzt haben, die ökonomisch, ökologisch und sozial positive Effekte zeigen, können sich für den Preis bewerben. So werden sie öffentlich Impuls- und Ideengeber für den Wirtschaftsbereich Logistik. Den Rahmen für die Preisverleihung bietet die BVL Supply Chain CX, die als größtes europäisches Logistik-Event am 21. und 22. Oktober 2026 im Berliner Estrel stattfindet.
Für die Bewerbung zum Deutschen Logistik-Preis sind Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung zugelassen. Die Größe des oder der beteiligten Unternehmen spielt keine Rolle. Es können Beschreibungen von Methoden und Verfahren eingereicht werden, die durch Innovation zu Verbesserungen in SCM und Logistik geführt haben, beispielsweise weniger Ressourcenverbrauch, mehr Stabilität und Zuverlässigkeit, verbesserte Arbeitssicherheit oder mehr Kundenzufriedenheit. Es müssen in der Praxis realisierte Konzepte sein. Die besten drei Konzepte werden von einer Jury nominiert und dann von einem Expertenteam vor Ort auditiert.
Jury
In der Jury für den Deutschen Logistik-Preis gibt es in diesem Jahr turnusgemäß einige Änderungen. Christian Mohr, Geschäftsführer UnternehmerTUM in München, bleibt dabei Vorsitzender der Jury. Neu in der Jury ist Matthias Fischer (Strauss), der als Projektleiter des letztjährigen Gewinnerprojekts seine Erfahrungen mit einbringen wird. Die Jury verlassen haben Dr. Matthias Dobner (BOXBAY) und Sabine Gutbrod (Fendt).
Skulptur
2025 wurde erstmals eine neue Skulptur verliehen: Exklusiv für den Deutschen Logistik-Preis schuf die Bremer Künstlerin Regina Mudrich das Werk „Opportunities“, das Anfang vergangenen Jahres in der Worpsweder Kunstgießerei Rieke erstmals als Bronze gegossen wurde.
Preisträger
Für den Preisträger und auch für die zwei oder drei Finalisten bedeutet schon die Nominierung, dass ihr Projekt große öffentliche Aufmerksamkeit generiert. Die Konzepte werden sowohl in den Kanälen der BVL als auch von vielen Wirtschafts- und Logistikfachmedien vorgestellt. 2025 ging der Deutsche Logistik-Preis an Strauss, 2024 an die Denkinger Internationale Spedition, 2023 an Dachser sowie das Fraunhofer IML und 2022 an die SMS Group.