Unten stehende Forschungsprojekte werden im Rahmen des Programms „Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Auftrag der BVL e.V. gefördert
Es sind jeweils die Kontaktdaten des Projektleiters hinterlegt und ein Link zu weiteren Projektinformationen oder zur Homepage der Forschungsstelle. Unter dem Stichwort "Projektdetails" erhalten Sie weitergehende Informationen zur Zielsetzung des Projekts.
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Die produzierende Industrie in Deutschland steht vor Herausforderungen durch Ressourcenknappheit und instabile Lieferketten. Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft bietet Chancen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Reduzierung von Abhängigkeiten. Besonders KMU benötigen externe Expertise, um geeignete Strategien zu entwickeln und diese wirtschaftlich wirksam umzusetzen. Die Einführung zirkulärer Ansätze wie Wiederverwendung und Recycling führt zu neuen Anforderungen an die Logistik. Dabei gewinnt die Rückführungslogistik (engl. Reverse Logistics) an Bedeutung, da Produkte zurückgeführt und aufbereitet werden müssen, was neue Kostenstrukturen und Potenziale für KMU mit sich bringt. Ziel des Forschungsprojektes ist es, bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung die Auswirkungen von Produktarchitekturen auf die Kreislaufführung zu bewerten. Hierfür sollen Abhängigkeiten zwischen Produktarchitekturen und den Prozessen der Rückführungslogistik analysiert werden, um die wirtschaftlichste und ökologisch günstigste Kreislaufstrategie zu ermitteln. Im Fokus des Forschungsprojektes steht die Produktgruppe der Haushalts- und Haustechnikgeräte. |
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Der Fachkräftemangel und steigender wirtschaftlicher Druck fordern besonders KMU heraus und erfordern Unterstützung. Bestehende Lösungen zur automatischen Ladungsträgerplanung berücksichtigen erweiterte Randbedingungen nur unzureichend. Wissenschaftliche Ansätze bieten meist nur mathematische Modelle, jedoch keine anwendbare und frei verfügbare Implementierung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Algorithmus, der praxisrelevante Randbedingungen einbezieht und als Open-Source-Bibliothek bereitgestellt wird. Eine nutzerzentrierte Demo demonstriert die Anwendung bei benutzerdefinierten Ladungsträgern und Objekten durch Ausgabe stabiler Stapelmuster, Füllteile und Sicherungsmaßnahmen. |
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Das stetige Wachstum des Onlinehandels erhöht die Anforderungen an die Intralogistik. Besonders die Kommissionierung verursacht hohe Kosten und ist stark personalintensiv. Gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel die Situation, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen. Automatisierung, insbesondere durch mobile Roboter (FTF), bietet daher großes Potenzial zur Effizienzsteigerung. Am Markt gibt es aktuell eine Vielzahl an Lösungsalternativen sowohl für robotische Systeme als auch für bereits etabliertere automatisierte Systeme wie beispielsweise Automatische Kleinteilelager. Existierende Planungsrichtlinien und Leitfäden für Kommissioniersysteme gehen jedoch nicht darauf ein, wie aus all den am Markt verfügbaren Systemen ein für die eigenen Anforderungen optimales System ausgewählt werden kann. Ziel des Forschungsprojekts PEAK ist es, eine anbieterunabhängige Untersuchung aller gängigen Kommissionierverfahren zu ermöglichen, sodass interessierte Unternehmen eine neutrale Empfehlung für das für sie optimale System erhalten können. Hierfür wird ein simulationsbasiertes Planungstool entwickelt, das auf Grundlage der vorhandenen Artikel- und Auftragsstruktur, der baulichen Gegebenheiten sowie des zur Verfügung stehenden Personals eine optimale Konfiguration des Kommissioniersystems ermittelt. |
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Das Ziel des Forschungsvorhabens Orpheus ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit dieser Steuerungs- und Kommunikationsabläufe, was zu mehr einsetzbaren Fahrzeugen sowie robusterem Betrieb führen soll. Es sollen Lösungen zur effizienten drahtlosen Vernetzung unter Verwendung von Netzwerkcodierung anwendbar gemacht werden. Weiterhin soll durch eine dezentrale Kommunikationsstruktur ein skalierbares System geschaffen werden, in welches dynamisch weitere Teilnehmer hinzugefügt werden können, ohne die Logistikleistung des Systems negativ zu beeinflussen. Das Potenzial einer dezentralen Schwarmkommunikation soll in ORPHEUS anhand existierender Funkstandards und Netzwerkprotokolle gezeigt werden. Die Ergebnisse in Form von ergänzenden Software-Komponenten können nachfolgend von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) integriert und mit bestehender Funk- und Prozessor-Hardware in vorhandenen Installationen und Produkten verwertet werden. |
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Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau zeichnet sich im weltweiten Vergleich durch technologische Exzellenz, hohe Qualitätsstandards und oftmals eine kundenindividuelle Unikat- und Kleinserienfertigung aus. Zurzeit erfährt in der Branche das Thema Nachhaltigkeit eine stark steigende Bedeutung. Gesetzliche Berichtspflichten, wie bspw. die Richtlinie 2022/2464 der Europäischen Union hinsichtlich der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen, gelten noch nicht für kleine und mittlere Unternehmen; sie sind als Zulieferer jedoch indirekt betroffen und müssen zukünftig den CO2-Fußabdruck (Product Carbon Footprint) ihrer Produkte ermitteln. Ziel des Forschungsprojektes „acCO2unt.log: Prozess- und designbasierte CO2-Bilanzierung für Unikat- und Kleinserienfertiger des Maschinen- und Anlagenbaus am Beispiel von Logistikprozessen“ ist die Konzeption einer IT-Plattform mit interoperablen Product Carbon Footprint Services zur Datenerfassung und -analyse sowie zur Berechnung, Visualisierung und Prognose des CO2-Fußabdrucks für kleine und mittlere Unternehmen bei Beschaffung, Produktion, Transport, Aufbau und Inbetriebnahme eines kundenspezifischen Unikats bzw. eines Produktes einer Kleinserie. Dafür werden zunächst die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich ihrer Eignung auf die Ermittlung von CO2-Äquivalenten anfallender Logistikprozesse überprüft, Informationsbedarfe für die CO2-Bilanzierung von Produkten als CO2-Fußabdruck abgeleitet und der die Logistikprozesse begleitende Informationsfluss modelliert. Anschließend erfolgt die Entwicklung eines flexibel erweiterbaren Informationsmodells zur CO2-Bilanzierung als semantisches Modell (Ontologie). Diese Vorarbeiten dienen als Basis für die Konzeption der IT-Plattform und ihrer interoperablen Services für die Ermittlung und Bilanzierung sowie zur Prognose des CO2-Fußabdrucks in der Designphase. Die Implementierung erfolgt als Demonstrator, um eine Evaluation anhand von Anwendungsszenarien bei mehreren Anwendern zu ermöglichen. Die Innovation liegt in der Schaffung eines praktikablen Zugangs für kleine und mittlere Unternehmen zur effizienten Bewertung des CO2-Fußabdrucks einer Anlage. |
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Mit dem Forschungsvorhaben MEGAPHYS-opt – Beurteilungs- und Gestaltungsbausteine |
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Im Vorhaben InOrt soll ein kostengünstiges, magnetfeldbasiertes System zur automatischen Erfassung von Objekten, KLTs und anderen Ladungsträgern mit RFID Kennzeichnung entwickelt werden (vgl. Grafik). Im Projekt soll damit ein Gesamtsystem zur Überwachung von behältergebundenen Materialflüssen auf Basis von niederfrequenter Ortung erarbeitet werden. Das System soll es ermöglichen, die Position sowie Entnahme und Bestückung von Behältern in Regalen durch die Ortung passiver Transponder festzustellen. Auf Basis der Technologie können zahlreiche industrielle Anwendungen realisiert werden, bspw. E-Kanban und eine verbrauchsgestützte Optimierung der Behälterpositionen nach ABC oder RSU. Der Lösungsansatz sieht vor, die Anzahl und Position der erfassten Objekte sowie die gelesenen Kennungen direkt mit digital hinterlegten Backendinformationen automatisch abzugleichen und zu validieren. Dadurch wird eine nahtlose Erfassung von bisher nur manuell nachträglich gemeldeten Prozessschritten und Materialflüssen realisiert. Durch Warnhinweise an Mitarbeitende können zudem direkt Maßnahmen initiiert werden. Mit dem System wird darüber hinaus eine Materialflussvisualisierung bei chaotischer Einlagerung der Güter ermöglicht. Eine Zustandsabbildung erfolgt unabhängig von den manuell durchgeführten Arbeitsabläufen. |
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Das Projekt GRANERGIZE hat das Ziel, einen Wissensgraphen für das Energiemanagement von Logistikimmobilien zu entwickeln. Dieser Wissensgraph wird die strukturierte Erfassung, Auswertung und sichere Bereitstellung von energetischen Verbrauchsdaten in Logistikimmobilien ermöglichen. Darüber hinaus wird er die Integration von Nutzungs-, Verbrauchs- und Einspeisedaten mit Standort-, Gebäude- und Umweltinformationen unterstützen. Diese Daten werden in geeigneter Form über Unternehmensgrenzen hinweg zugänglich sein. Im Rahmen dieses Projekts wird ein semantisches Datenmodell einschließlich einer Domänen-Ontologie für Logistikimmobilien entstehen, das als Grundlage für den Wissensgraphen dient und für alle Akteure im Bereich Logistikimmobilien von Bedeutung ist. Um den Wissensgraphen mit Inhalten zu füllen und dessen Skalierbarkeit zu gewährleisten, wird auch ein Konzept für Anreize zur unternehmensübergreifenden Datennutzung entwickelt. Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem BVL Themenkreis Logistikimmobilien entstanden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. |
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