Zusammen mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH richten wir diesen 2-tägigen Fortbildungsworkshop im WBK aus. Wie gelingt der Schritt von einer klassischen Werkstattfertigung hin zu einer digital unterstützten Fließproduktion – bis hin zur Losgröße Eins? In diesem zweitägigen Workshop arbeiten Sie nicht nur theoretisch am Thema Lean und Industrie 4.0 – Sie gestalten aktiv ein reales Produktionssystem für Elektromotoren und entwickeln es Schritt für Schritt weiter. Durchgeführt wird der Workshop von erfahrenen Trainerinnen und Trainern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) – direkt in der Lernfabrik Globale Produktion am KIT, einer der führenden Forschungs- und Lernumgebungen für moderne Produktion.
Was erwartet Sie? Sie starten mit einer weitgehend analogen Werkstattfertigung und transformieren diese gemeinsam in eine digital unterstützte, flexible Fließproduktion.
Dabei:
- analysieren Sie das gesamte Produktionssystem - optimieren Prozessreihenfolgen - passen Layout und Materialfluss an - gestalten Logistikprozesse neu – von der Kommissionierung bis zum Kundenkopplungspunkt
Sie erleben unmittelbar, wie Lean-Prinzipien und digitale Werkzeuge zusammenspielen und wie sich Effizienz, Transparenz und Liefertreue auch bei schwankender Kundennachfrage deutlich verbessern lassen. Neben klassischen Lean-Methoden setzen Sie direkt digitale Tools an den Produktionsstationen ein und analysieren reale Produktionsdaten.
Sie arbeiten hands-on, treffen Entscheidungen im Team, erleben Auswirkungen direkt im System und übertragen Ihre Erkenntnisse auf Ihren eigenen betrieblichen Kontext.
Ihr Nutzen
Nach dem Workshop:
- verstehen Sie die Verbindung von Lean-Prinzipien und digitalen Technologien - erkennen Sie Optimierungspotenziale im eigenen Produktionsumfeld - können Sie Produktions- und Logistikprozesse systematisch analysieren und verbessern - wissen Sie, wie digitale Werkzeuge Lean-Methoden sinnvoll ergänzen und beschleunigen
Förderhinweis Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Lernfabriken@Berufliche Bildung und für Teilnehmende kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass die Verpflegung (insbesondere das optionale Abendessen) nicht durch die Fördermittel abgedeckt ist und von den Teilnehmenden selbst getragen wird.