Was lange währt wird endlich gut

Regionalgruppen-Management-Meeting

02.08.2022

Bereits 2020 freute sich das Sprecherteam der Regionalgruppe Franken darauf, Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Regionalgruppen-Management-Meeting in Nürnberg begrüßen zu dürfen. Aber Corona machte auch hier einen Strich durch die Rechnung. Zwei Jahre hintereinander musste das Treffen der Ehrenamtlichen virtuell stattfinden. In diesem Jahr war es nun endlich so weit: Insgesamt 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 34 Regionalgruppensprecher sowie Thomas Wimmer, Torsten Mallée und Josip T. Tomasevic aus dem Vorstand trafen sich bei strahlendem Sonnenschein in der größten Stadt Frankens. Nicht nur das Wetter sorgte für gute Stimmung, die Tatsache, sich endlich wieder in Präsenz treffen zu können, freute die Teilnehmenden sichtlich.

Michael Mehldau, Sophie Nehring und Johannes Rebelein hatten dazu ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Gruppe besuchte das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Bei der Führung über das Gelände erfuhren die Gäste, welche Bauten die Nationalsozialisten auf dem Areal geplant hatten und was davon tatsächlich realisiert wurde. Der Rundgang informierte darüber hinaus über Ablauf und Funktion der Reichsparteitage sowie Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe nach 1945 und schloss mit einer Besichtigung des Goldenen Saals in der Zeppelintribüne. Vom ehemaligen Reichsparteitagsgelände ging es im Anschluss zu Fuß an den Dutzendteich, wo ein Grillbuffet auf der Terrasse des Bootshauses auf die Teilnehmer wartete. Die Ehrenamtlichen genossen den Austausch mit Blick auf den See so sehr, dass die ersten zur Verfügung gestellten Shuttlebusse zurück zum Hotel leer blieben.

Mit dem gleichen Enthusiasmus machten sich die Teilnehmenden am nächsten Tag an die inhaltliche Arbeit. Bevor es in die Kleingruppen ging, fasste Torsten Mallée kurz die Arbeit in den Regionalgruppen zusammen und erwähnte besonders die erfolgreiche Integration der studentischen Gruppen in die Regionalgruppen. Josip Tomasevic stellte die Aktivitäten der international tätigen Chapter vor und ging insbesondere auf den guten Austausch bei den Meet-ups zwischen den internationalen Ehrenamtlichen ein. Mirco Nowak, Vertreter des Chapters Russia eröffnete seine Perspektive auf die Krise und die Folgen des Krieges inklusive der Sanktionen und Thomas Wimmer hob das Commitment der BVL zu allen internationalen Chaptern inklusive des Chapter Russland hervor.

Gearbeitet wurde in diesem Jahr nach dem Prinzip des Open Space. Hierfür gaben Kai Milkereit und Gunnar Kötke von der Consensa Projektberatung zunächst eine Einführung in die Methode. So wurden in der Gruppe zwölf Themen erarbeitet, die im Anschluss in den entsprechenen Arbeitsgruppen diskutiert und deren Ergebnisse im Plenum präsentiert wurden. Per Mehrheitsbeschluss wurden aus den bearbeiteten Themen vier Initiativen gegründet, mit dem Ziel die Themen weiter zu verfolgen und Maßnahmen abzuleiten: „Nachhaltige junge BVL, „virtuelle Regionalgruppenveranstaltungen“, „Nachhaltigkeit“ und „BVL in der Welt“. Erste Zwischenergebnisse der Initiativen können beim diesjährigen Deutschen Logistik-Kongress vom 19. bis 21. Oktober in Berlin vorgestellt und diskutiert werden. 

Parallel zum Open Space fand das traditionelle Begleitprogramm für die Partnerinnen und Partner der aktiven BVLer statt. Das Organisationsteam hatte eine spannende Besichtigung des Unternehmens Faber-Castell gebucht, die neben der Führung durch die alte Minenproduktion für Bleistifte auch die Erkundung des Schlosses der Eigentümerfamilie sowie einen Besuch des Faber-Castell-Fabrikverkaufs beinhaltete.

Das RMM klang dann bei bestem Wetter mit einer Führung durch die Nürnberger Altstadt und einem Abendessen aus.

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