Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vielfältige Kommunikationskanäle angemessen bespielen

Robert Blackburn (r.), Prof. Thomas Wimmer und Ulrike Grünrock-Kern auf dem Podium der Kongress- Pressekonferenz in Berlin

Robert Blackburn (r.), Prof. Thomas Wimmer und Ulrike Grünrock-Kern auf dem Podium der Kongress- Pressekonferenz in Berlin

Print oder online? Das ist schon lange nicht mehr die Frage. Vielmehr geht es in einer immer kleinteiliger werdenden Medienwelt darum, die Inhalte für alle sinnvollen Kanäle adäquat und crossmedial zu präsentieren.

Die Fragmentierung der Medienlandschaft, die enge Taktung des Nachrichtengeschäfts und die starke Fluktuation in den Redaktionen verändern die Pressearbeit erheblich. Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen, Websites, Blogs und Social-Media-Kanäle müssen jeweils nach eigenen Regeln bespielt werden: Es gilt, Inhalte je nach Zielmedium aufzubereiten. Die Reaktionszeiten bei Anfragen haben sich verkürzt. Kontakte müssen häufiger neu aufgebaut werden als noch vor einigen Jahren. Die BVL stellt sich dieser veränderten Situation. Ergebnisse sind eine sehr breite Präsenz in den Fachmedien, gute Sichtbarkeit in den sozialen Medien sowie Nennungen und Zitate auch in den Publikums- und Leitmedien. Breitenwirkung erzielt die BVL vor allem mit den Aktivitäten am Tag der Logistik.

Mit dem Booklet „Logistik: Themen, Quellen und Kontakte für Journalisten“ ging die BVL im zweiten Halbjahr 2018 in die Offensive, um neue Kontakte zu knüpfen. 300 Redakteure erhielten das Booklet zusammen mit einem persönlichen Anschreiben und einem für die Publikums- und Leitmedien optimierten Besuchsprogramm für den Deutschen Logistik-Kongress. Die Reaktionen sind ermutigend.

Auch in diesem Jahr lud die BVL wieder zur Pressekonferenz im Rahmen des Kongresses nach Berlin ein. Etwa 180 Medienvertreter erhielten eine Akkreditierung, das PR-Team der BVL unterstützte sie vor Ort bei ihrer Arbeit. Mit mehr als 30 Pressemitteilungen informierte der Verein die Journalisten im Lauf des Jahres über seine Schwerpunktthemen. Die Pressestelle beantwortete Anfragen, stellte Gastbeiträge zur Verfügung, vermittelte Experten für Hintergrundgespräche und Interviews, erstellte Dossiers und betreute den Blog unter www.bvl.de/blog, auf dem mehr als 70 Experten-Beiträge veröffentlicht wurden.

Stark nachgefragt und gern gelesen wird das BVL Magazin.

Stark nachgefragt und gern gelesen wird das BVL Magazin.

Social Media als Spiegel und Sprachrohr

Die Kritik an den sozialen Medien wächst (z. B. hinsichtlich der Datensicherheit, der Qualität von Inhalten oder der Kontrolle über den eigenen Content). Dennoch sind sie weiterhin ein wichtiger Kommunikationskanal, den die BVL in zunehmend engerer Verknüpfung zu Online- und Offline-Inhalten verwendet. Die Inhalte der Website finden regelmäßig Erwähnung auf Facebook, Twitter, Xing sowie Linkedin und ermöglichen so den direkten Austausch mit der Community. Auch gesondert für Social Media erstellte Inhalte wie Live-Videos von Veranstaltungen, Artikel auf Xing oder exklusive Videos auf Youtube fanden sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereins ein Publikum. Im Fokus stand dabei nie der Selbstzweck, also „posten um des Postens willen“ – vielmehr ging es immer darum, reale Inhalte auf den digitalen Kanälen sinnvoll zu verknüpfen. So wurden beispielsweise ausgewählte Beiträge des BVL Magazins in die sozialen Medien getragen und dort multimedial ergänzt. Besonders erwähnenswert sind auch die „Logistikhelden“ – zwei kostümierte Schauspieler, die auf dem 35. Deutschen Logistik-Kongress engagiert zur Interaktion in den sozialen Medien animierten – mit Erfolg: Allein auf Twitter erreichte der Kongress-Hashtag #dlk18 im Oktober mehr als 400.000 Menschen.

Entwicklung des BVL-Logos im Zeitverlauf

Entwicklung des BVL-Logos im Zeitverlauf

Publikationen

Die Mitglieder erhielten wieder zehn Ausgaben des LOG.Letters, vier englischsprachige LOG.Letters als PDFs im Internet, 50 reguläre Ausgaben der LOG.Mail sowie sechs Sonderausgaben dieses elektronischen Newsletters. Die Sonderausgaben informierten über das Programm des 35. Deutschen Logistik-Kongresses, das Programm des Forums Automobillogistik und die Ergebnisse der Umfragen zum Logistik-Indikator. Das seit 2014 quartalsweise erscheinende BVL Magazin hat sich in seinen ersten fünf Jahrgängen zu einer allgemein anerkannten und stark nachgefragten Publikation entwickelt. Die erste Ausgabe des Jahres 2018 beschäftigte sich mit neuen Chancen, die sich aus einer erhöhten Transparenz zwischen den Partnern entlang der Wertschöpfungskette ergeben können. Ausgabe Zwei war dem 40-jährigen Bestehen der BVL gewidmet – die Redaktion wählte dafür schwerpunktmäßig nicht etwa den Blick zurück, sondern jenen auf die Zukunft der Logistik und des Vereins. Zum Thema Blockchain recherchierte sie für die dritte Ausgabe. Und Ausgabe Vier schließlich bot redaktionellen Content zu den Inhalten des Kongresses und erschien eine Woche früher als gewohnt, sodass das Heft als Vorbereitungsunterlage für die Veranstaltung dienen konnte. In einer Sonderpublikation, die der November-Ausgabe des LOG.Letters beilag, würdigte die BVL im Detail das herausragende Projekt, das mit dem Deutschen Logistik-Preis ausgezeichnet wurde.

Zum 40-jährigen Bestehen der BVL schrieb das Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die Chronik des Vereins für die vergangenen zehn Jahre fort. Während seit 2008 die Geschichte der ersten 30 Jahre in zwei gedruckten Bänden vorliegt, findet sich die vollständige Chronik nun – unter Nutzung vielfältiger multimedialer Darstellungsformen – im Internet unter www.bvl.de/chronik. Darüber hinaus stattete das  Team den Gründerempfang zum Jubiläum inhaltlich aus und koordinierte den Einsatz der Logistik-Superhelden beim Kongress.

Neues Outfit für eine starke Marke

Design 

Das Netzwerk der BVL ist internationaler geworden, dynamischer, jünger und bunter. In vier Jahrzehnten hat sich der Verein zu einem Leuchtturm in der bewegten Welt von Logistik und Supply Chain-Management entwickelt. Die BVL gibt Orientierung im komplexen und sich ständig wandelnden fachlichen Umfeld des Wirtschaftsbereichs und fungiert als die Plattform für alle, die sich weltweit für Logistik und Supply Chain-Management einsetzen.

Das spiegelt sich seit Jahresbeginn auch deutlich im Erscheinungsbild des Vereins, im Corporate Design. Nachdem Logo, Farben und Schriften vor 15 Jahren grundlegend überarbeitet worden waren, hatte es zuletzt 2008 ein größeres Facelift gegeben. Mit laufenden kleineren Aktualisierungen hat die BVL das Design über die vergangenen zehn Jahre up to date gehalten.

Der 40. Geburtstag war ein guter Anlass, ein neues „Outfit“ anzulegen. In der Entwicklungsphase spielte das Team gedanklich alle Varianten durch – vom zaghaften Auffrischen bis zur radikalen Veränderung  des Logos sowie aller Schriften und Farben. Entschieden haben sich Vorstand und Geschäftsstelle für  einen Mittelweg, der die Wiedererkennung gewährleistet, dabei aber den Charakteristika der BVL gerecht wird. 

Das überarbeitete Design trägt dem heutigen Wesen des BVL-Netzwerks ebenso Rechnung wie den Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich gebracht hat. Das Logo ist prominenter platziert, die Umsetzbarkeit in digitalen Medien ist in den Fokus gerückt. Die Farbpalette wurde aufgefrischt und um vier AkzentFarben ergänzt. Das Logo ist nun dort platziert, wo es am besten zur Geltung kommt – auf Briefbögen beispielsweise rechts oben, auf der Website links oben.

Anhand der Titelseiten der Flyer und Broschüren lässt sich nun auf einen Blick unterscheiden, ob es inhaltlich um den Verein, um BVL-Veranstaltungen, um Weiterbildungsangebote oder um die neue Tochterorganisation BVL.digital geht. Die Veranstaltungssignets fallen weg und machen damit die „Bühne“ frei für das Logo der BVL. Nicht zuletzt bekommt der Deutsche Logistik-Kongress ein eigenes, ganzheitliches und crossmediales Design, das das Jahresmotto der BVL aufgreift und der strategischen Bedeutung des Kongresses gerecht wird.

Anwendungsbeispiele für das neue Corporate Design der BVL

Anwendungsbeispiele für das neue Corporate Design der BVL