Weiterbildung

Digitale Logistik – ein Online-Weiterbildungsangebot von BVL.digital

BVL.digital Gemeinsam mit der XU Group hat die Innovationseinheit der BVL BVL.digital ein umfassendes Weiterbildungsangebot entwickelt, das Mitarbeitenden in der Logistik orts- und zeitunabhängig den Aufbau digitaler Kompetenzen ermöglicht. Der Kurs “Digitale Logistik” umfasst rund 120 Stunden und gliedert sich in 40 Lerneinheiten. Die Kursteilnehmenden machen sich sowohl mit dem digitalen Werkzeugkoffer der Logistik vertraut als auch mit den einzelnen Funktionsbereichen des Arbeitsfeldes. Besonders viel Wert wird auf die praktische Anwendbarkeit von digitalen Technologien gelegt. Daher bildet die Vermittlung von Praxisbeispielen aus der digitalen Logistik einen Schwerpunkt. Alle Lerneinheiten werden durch Formate wie Videos, Webinare und Podcasts sowie interaktive Kontrollfragen unterstützt. In regelmäßig stattfindenden Live-Sessions können sich Teilnehmende zudem direkt mit ihren Dozenten und Dozentinnen auszutauschen. „Unser Kurs richtet sich an alle Logistiker und Logistikerinnen, die erkannt haben, dass digitale Kompetenzen eine wichtige Voraussetzung für den nächsten Karriereschritt sind. Das zeit- und ortsunabhängige Lernen bietet dabei eine hohe Flexibilität: egal ob nach Feierabend, am Wochenende oder während der Elternzeit, wenn man es will, ist für eine Lerneinheit immer Zeit.“, so Dr. Christian Grotemeier, Geschäftsführer der BVL.digital GmbH. Die Weiterbildung “Digitale Logistik” ist durch den TÜV Nord AZAV-zertifiziert und wird bis zu 100 Prozent durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert. Weitere Informationen sind auf der XU-Website abrufbar.

Berufsbegleitend zum Fachwirt für Logistiksysteme

DAV Die Logistik hat in den letzten Jahren einen rasanten Umschwung erlebt. Moderne Prozesse entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette bedürfen einer steten Organisation und Optimierung. Die Anforderungen an Fach- und Führungskräfte in der Logistik, aber auch der Bedarf an Fachkräften sind erheblich gestiegen. Mit einem Studium oder einer Weiterbildung an der Deutschen Außenhandels- und Verkehrs-Akademie (DAV) ist man immer auf dem aktuellen Stand. Und das Angebot der Weiterbildungen hat Zuwachs bekommen: In Kooperation mit der BME-Akademie bietet die DAV den Geprüften Fachwirt für Logistiksysteme (IHK) an. Fachwirte für Logistiksysteme sind in allen Wirtschaftszweigen tätig, die einen Bezug zu logistischen Prozessen und Dienstleistungen haben. Sie verfügen über die Fähigkeit, einen vollständigen und bereichsübergreifenden Geschäftsprozess eigenständig und logistisch zu gestalten. Die Weiterbildung gliedert sich in acht Module plus ein optionales Modul zur Prüfungsvorbereitung. Behandelt werden unter anderem „Logistische Abläufe und ihre Einbindung in den Wertschöpfungsprozess“, sowie die Frage wie man „Alternative logistische Konzepte entwickeln und bewerten“ kann. Ferner wird die „Gestaltung von Veränderungsprozessen“ diskutiert. Die neue Weiterbildung startet erstmals am 25. Mai in Hannover, kann aber auch als Fernlehrgang absolviert werden.

Themenvielfalt der DAV spiegelt sich in Abschlussarbeiten wider

Die 16 Studierenden des Studiengangs Internationales Logistik Management, die im Sommersemester 2019 ihr Vollzeitstudium bei der DAV aufgenommen haben, sind derzeit in den letzten Zügen ihrer Gruppen- und Projektarbeiten. Die sieben Themen, die bearbeitet werden, orientieren sich an praktischen Herausforderungen des Wirtschaftsbereichs Logistik und zeigen die große Bandbreite der Studieninhalte an der DAV.

Das Thema Nachhaltigkeit findet seinen Niederschlag insbesondere in zwei Arbeiten. Nils Kurek und Sarah Wätjen setzten sich das Ziel der „Optimierung des logistischen Netzwerkes eines Tanklogistikunternehmens“. Antonia Hübsch, Insa Janssen, Luisa Funk und Valentina Nadj befassen sich mit „Wasserstoff als Antriebsart in der Logistik“. Optimierung steht im Mittelpunkt einer Arbeit zum „Seefrachtprozess einer Gefahrgutspedition“ von Magdalena Obermair. Und auch Marcie Bernert kümmert sich um einen Verbesserungsprozess, nämlich den des „Transportnetzwerkes einer Spedition“. Fragen der Standortstrategie nehmen sich Gordon Schumann, Robin Landgraf und Tim Kreuz vor und entwickeln „Alternative Vorschläge zur Entwicklung eines neuen Logistikstandortes im Großraum Bremen“. Ein wichtiger Faktor für die Effizienz von Logistik ist die Digitalisierung. Den „Marktpotentialen der Electronic Bill of Lading (eB/L) für einen internationalen Reeder“ gehen Katharina Vyhmeister, Madlin Lohsen, Constantin-Marko Schulze und Marissa Koppe auf den Grund. Und schließlich ein Blick auf Human Resources: Annika Julia Rauer erstellt ein „Konzept für den Onboarding-Prozess saisonaler Zeitarbeiter für die Kommissionierung von Feuerwerk“. Mitte Februar ist der Abgabetermin für die schriftlichen Ausarbeitungen der Projekte, die die Studierenden Anfang März zum Abschluss ihres Studiums vorstellen werden.

Weiter sind da schon die Studierenden des berufsbegleitenden Semesters, die ihre Arbeiten bereits im Dezember vorgestellt und sich darin ebenfalls mit aktuellen Fragen der Logistik befasst haben. So zum Beispiel Anisa Averberg und Lukus Kück, die eine „Analyse der Auswirkungen einer Pandemie in einem mittelständischen Unternehmen“ durchführten. Mit der „Implementierung eines EDI Systems und die Auswirkungen auf die personelle Struktur mit besonderem Hinblick auf die Produktivität“ befassten sich Jascha Belilowski und Izabella Váncsa. Wie auch bei den Studierenden in Vollzeit stehen die Themen „Nachhaltigkeit“ und Optimierung“ bei vielen Arbeiten im Fokus.

Die Titel der Arbeiten mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit lauten:

  • „Auswirkungen steigender Anforderungen auf nachhaltige Geschäftsprozesse von Logistikdienstleistern“ von Ann-Katrin Albers und Svenja Wolf
  • „Verlagerung von konventionellen Schwertransporten von der Straße auf den alternativen Verkehrsträger Binnenschiff – Chancen und die wachsende ökologische Verantwortung der Speditionen im Schwerlastbereich“ von Hendrik Stöver und Mareike Thümler
  •  „Erstellung eines Konzeptes für ökologisch nachhaltigere Entsorgungslogistik in der Produktion eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens“ von Angela Hoefert und Anneke Hühnken

 Um Prozessoptimierungen geht es in folgenden Arbeiten:

  • „Erstellung einer Analyse zur Konzeptentwicklung einer optimierten Lieferkette für Trinidad Naturasphalt“ von Alisa Diaz de Armas und Jule Rußmeier
  •  „Analyse des Optimierungspotentials von Kundenanbindung mit Schwerpunkt digitale Lösungen bei einem internationalen 3PL im Vergleich zu Start-Up Unternehmen“ von Jan-Luka Eickhoff, Tim Wessinghage und Imke Winterhoff
  • „Neukonzeptionierung strategischer KPIs zur Steuerung eines Logistikunternehmens und Entwicklung einer visuellen Analyseoberfläche“ von Sebastian Dettenrieder, Kirsa Hüneke, Marc Remmers
  • „Entwicklung eines Offshore-Lösungskonzeptes einer Luftfrachtabteilung“ von Patrick Hallmann
  • „Geschäftsfelderweiterung eines Wertstoffhandels im Bereich Transportlogistik“ von Hendrik Upgang und Tyrone Smith
  • „Optimierung des Retourenprozesses einer Sammelgutspedition im Bereich der Lebensmittellogistik“ von Mailo Gruner, Felix Dean Schmidt, Christoph Tietjen und Christian Wagner