Titelstory

Corona hin oder her: es gibt alte und viele neue Aufgaben

Ein sehr bewegtes Jahr liegt hinter uns. Die Corona-Pandemie hat einiges auf den Kopf gestellt und uns allen viel abverlangt. Auch wenn mit den zur Verfügung stehenden Impfstoffen ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist, ist bereits jetzt klar: Corona wird uns auch im Jahr 2021 weiter dominant begleiten. Doch Corona ist nicht die einzige Herausforderung, der wir uns stellen müssen. „Die Pandemie und ihre Folgen werden uns noch länger beschäftigen. Viele große Themen scheinen dahinter kleiner geworden zu sein. Das sind sie aber nicht. Strukturelle Herausforderungen der Wirtschaft, nationale Egoismen, der Klimawandel, die Verkehrswende, die digitale Transformation – sie sind alle noch da und relevanter denn je“, so der Vorstandsvorsitzende der BVL Prof. Thomas Wimmer. Die kürzlich erschienene erste Ausgabe des BVL Magazins dieses Jahres greift die Themen auf und gibt damit einen Ausblick auf die Agenda 2021.

Bei der digitalen Transformation fungiert Corona sogar als Treiber und das nicht nur, weil plötzlich viel mehr Menschen von zuhause aus arbeiten als bisher. „Unternehmen, die in der Lage sind, flexibel auf unvorhergesehene Umstände zu reagieren, werden die Zukunft meistern. Der Schlüssel liegt darin, digitale, technische Möglichkeiten mit neuen Denk- und Arbeitsweisen zu verbinden. Konkret gilt es, sich zunächst auf vier Bereiche zu konzentrieren, die schon lange auf der Agenda von Logistik und Supply Chain-Management stehen: Kundennähe, End-to-End-Transparenz, Innovation und Flexibilitat“, schreibt Christoph Eltze, stellvertretender Vorsitzender des Beirats der BVL, in seinem Vorwort im Magazin. Gleichzeitig gilt es, Lieferketten nachhaltig zu gestalten. Alternative Antriebe sind hierbei ein Weg zum Ziel. Doch welche Technologie wird sich letztendlich durchsetzen: Batterie, Brennstoffzelle oder E-Fuels? Und wie global werden Lieferketten in Zukunft sein? In Amerika wurde am 20. Januar mit Joe Biden ein neuer Präsident vereidigt, durch den sich die Handelsbeziehungen mit Europa wieder verbessern dürften. Drei Fragen dazu beantwortet im Magazin Andrew Adair, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens DC/Berlin Consulting.