Querbeet

Supply Chains matter! – Kampagne begleitet Jahresmotto

Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben die große Bedeutung funktionierender Lieferketten sichtbar gemacht. Auch der breiteren Öffentlichkeit ist damit klar geworden, wie wichtig der Wirtschaftsbereich Logistik für die Versorgungssicherheit und das tägliche Leben ist. Im November 2021 hat der Vorstand der BVL beschlossen, daraus ein neues Selbstbewusstsein für die Logistik und auch die BVL abzuleiten. Das Jahresmotto 2022 für die BVL und den Deutschen Logistik-Kongress ist daher „Supply Chains matter!“. Das Team der BVL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird dieses Statement in einer Social-Media-Kampagne das Jahr über visuell begleiten und dabei starke Einzelmotive zeigen, anhand derer die Bedeutung der Logistik unmittelbar ersichtlich wird – von der Blutkonserve über Blumen und Batterien bis hin zu Spielkonsolen. Dazu wird es erläuternde Zahlen und Fakten zur Logistik geben. Unterstützt wird die BVL bei der Kampagne von der Agentur Mainblick, die auch bei der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ und beim Tag der Logistik mitwirkt. Die Kampagne wird auf allen Social-Media-Kanälen der BVL laufen: Facebook, Instagram, Linkedin und Twitter.

Hilfen für die Ukraine

„Mit Bestürzung und Trauer verfolgen wir die schrecklichen Nachrichten aus der Ukraine. Wir verurteilen den menschenverachtenden Angriff Russlands aufs Schärfste. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die Sanktionen gegen den Aggressor Putin unterstützen und zur ukrainischen Bevölkerung stehen“, sagt der BVL-Vorstandsvorsitzende Prof. Thomas Wimmer. Das Team der BVL-Geschäftsstelle hat auf der BVL-Website nützliche Links dazu zusammengestellt, wo sich Menschen in Logistik und Supply Chain-Management auf dem Laufenden halten können und wie man sinnvoll und zielgerichtet spenden und helfen kann. Außerdem gibt es eine Linksammlung zu Hilfsaktionen von BVL-Mitgliedern – auch als Inspiration für eigene Aktionen oder zur Zusammenarbeit. Logistikerinnen und Logistiker helfen. Sie können das.

Hier geht´s zur Linksammlung

Logistik-Indikator bricht ein

Die Stimmung im Wirtschaftsbereich Logistik ist unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine im März erwartungsgemäß erheblich eingebrochen. Das geht aus Daten des Ifo Instituts hervor, aus denen im Auftrag der BVL der Logistik-Indikator ermittelt wird. Der Geschäftsklimaindikator fiel von 100,5 im Februar auf 89,0. Die Ukraine-Krise ließ vor allem die Erwartungskomponente einbrechen. Die Zuversicht aus dem Februar schwand zur Gänze. Der Indikator für die Geschäftserwartungen fiel mit 78,4 % nach vergleichsweise guten 96,8 % im Februar auf ein ähnliches Niveau wie direkt nach dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020. Während die Erwartungen bei Industrie und Handel ähnlich gering sind wie bei den Logistik-Dienstleistern, wird die aktuelle Geschäftslage noch unterschiedlich beurteilt. Bei den Dienstleistern geht der Indikator lediglich um 4,8 Punkte auf immerhin noch 100,1 zurück, in Industrie und Handel dagegen sackt der Indikator für die aktuelle Geschäftslage um über 20 Punkte von 101,6 auf 80,7 ab.

Mehr Informationen

Vorurteile entkräften mit Humor

Mit humorvollen Grafiken und prägnanten Headlines wollen die Wirtschaftsmacher die gängigsten Vorurteile gegenüber Deutschlands drittgrößtem Wirtschaftsbereich entkräften. Eine Ausbildung in der Logistik sei langweilig, der Wirtschaftsbereich nicht innovativ genug, Umweltbewusstsein und Logistik passten nicht zusammen – das sind nur drei der gängigen Vorurteile, die sich die Wirtschaftsmacher in einer Social Media-Kampagne „vorknöpfen“. Im Rahmen der Kampagnen-Entwicklung ist zudem ein Factsheet entstanden, das alle „Mitmacher“ erhalten. Es dient nicht nur als Argumentationshilfe, sondern auch als Informations-Quelle für weiteren Content, der auf verschiedenen Kanälen veröffentlicht werden kann.

Poesie zum Tag der Logistik

Pünktlich zum Tag der Logistik veröffentlichten die Wirtschaftsmacher ein neues Logistikgedicht von Slampoet Lars Ruppel.