Nachhaltiger Unternehmenserfolg wird sich künftig daran messen, inwieweit Unternehmen in der Lage sind, ihre regional und/oder international verteilten Produktionsstandorte aufeinander abzustimmen. Die fortschreitende Digitalisierung vereinfacht die Abwicklung der internationalen Produktionsprozesse und bietet die Möglichkeit, über die gesamte Wertschöpfungskette verteilte Kostenvorteile zu sichern. Dieser Trend kann jedoch nur mit Hilfe leistungsfähiger Logistiknetzwerke langfristig erfolgreich umgesetzt werden.
Die Steuerung globaler Netzwerke und die schnelle Reaktion auf die zunehmende Volatilität im Markt, stellt Unternehmen zunehmend vor Probleme. Insbesondere der Entwurf einer erfolgversprechenden Netzwerkstruktur, welche geeignete Kooperationsmodelle und den optimalen Einsatz multimodaler Transportketten beinhaltet, gewinnt an Komplexität. Prozesse sollen effizient und synchron aber trotzdem sicher und flexibel gestaltet werden. Wichtige Erfolgsstrategien sind einerseits die Sicherstellung einer variantenreichen Angebotspalette bei gleichzeitig auftragsunabhängiger Produktstruktur auf Basis modularer Gleichteile sowie ein robustes und flexibles Lieferantenmanagement. Doch auch Strategien zur Kontrolle und zum Erkennen von Störungen und kritischen Situationen in Unternehmensnetzwerken und Produktionsverbünden werden vor dem Hintergrund der fortschreitenden Verlagerung von Produktionskapazitäten auf Länder mit geringem Lohnniveau und der zunehmenden Globalisierung auch auf dem Beschaffungsmarkt zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Der 6. Ulmer Logistiktag greift die erfolgreiche Netzwerksteuerung in den globalen Wertschöpfungsketten als Leitthema auf und zeigt Werkzeuge und Strategien zur Bewältigung der Komplexität auf. Nutzen Sie diese Plattform zum fachlichen Austausch mit Experten des Supply Chain Management.
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