28 Aug 14

Kostenoptimierung oder Kostentreiber?

Kostensenkung ist seit langem ein großes Thema. Und im Zuge der steigenden Komplexität im Bereich der Logistik ist es heute wichtiger denn je. Doch wie senke ich die Kosten, ohne sie möglicherweise in einem anderen Bereich umso mehr in die Höhe zu treiben? Wie bekomme ich einen Überblick über alle Prozesse, um wirklich betriebswirtschaftlich sinnvoll Kosten optimieren zu können?
Die Antworten darauf sind gar nicht leicht zu finden. Schon aus dem privaten Alltag gibt es einfache und doch knifflige Beispiele: Wie weit darf die Billigtankstelle entfernt sein, damit sie sich wirklich lohnt? Spare ich mittelfristig tatsächlich Geld, wenn ich meine Schuhe im Discounter kaufe?
Umso gespannter bin ich auf die Vorträge beim Forum Kostensenkung am 18. September in Hamburg, das ich als Mitglied des BVL-Teams Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleiten werde. Vorab haben meine Kollegen und ich versucht, von den Referenten einen kurzen Einblick in ihre Vortragsthemen zu erhalten. Dazu haben wir drei Fragen gestellt. Immerhin einer hat die Zeit gefunden, sie zu beantworten: Peter Rohde von der Inconso AG. Wer neugierig auf das Forum geworden ist, findet hier weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung: www.bvl.de/fks
Ich würde mich freuen, Sie und Euch dort zu treffen!

Peter Rohde, Inconso AG
www59049-Peter-Rohde
1. Wie denken Sie persönlich über das Thema Kostensenkung? (Potenzial, Umsetzbarkeit, Sinnhaftigkeit…)
Kosten zu senken bedeutet sich einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen. Unter diesem Aspekt ist es stets lohnenswert, Prozesse einer wiederkehrenden Betrachtung der Kostenstrukturen zu unterwerfen.
Doch es ist Vorsicht geboten. Im Idealfall ist die gesamte Prozesskette zu betrachten. Ein einzelnes Prozessglied in der Kette singulär zu betrachten und zu optimieren kann sich für die vor- oder nachgelagerten Prozesse schlechterdings als Kostentreiber entpuppen.

2. Kurz und bündig: Worum geht es in Ihrem Vortrag beim Forum?
Die in der Vergangenheit oftmals getrennten Vertriebswege von Filialbelieferungen und Endkundengeschäft wachsen logistisch zusammen. In Kombination mit kürzer werdenden Produktzyklen, rascher aufeinander folgenden Kollektionen, Welten etc. bei gleichzeitig immer kleinteiligeren Bestellungen entsteht eine interessante logistische Herausforderung. Ziel der Beteiligten: Eine einheitliche Logistikplattform für alle Vertriebswege und damit verbunden eine kanalübergreifende Planung und Steuerung der Logistik.

3. Warum sollte jeder Teilnehmer Ihren Vortrag hören, was ist der Nutzen bzw. das Besondere daran?
Die Teilnehmer erhalten einen Eindruck davon wie sich mittels einer einheitlichen Logistiksoftware, der inconso Logistics Suite und hier insbesondere dem inconsoWMS, die unterschiedlichen Vertriebswege/Absatzkanäle optimal abbilden und steuern lassen – und das, ohne auf die Besonderheiten und die Optimierungen innerhalb der einzelnen Distributionswege verzichten zu müssen.

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